Leistungen - für Unternehmen

Nachhaltigkeit – wie können Sie das Handlungsfeld für sich erschließen und nutzbar machen?

Seit Beginn meiner Berufstätigkeit arbeite ich im inhabergeführten Mittelstand – diese Unternehmen sind meine berufliche Heimat und ich verstehe sie aus dem “effeff”.

Gerade inhabergeführte Unternehmen mit ihrem Handlungsmut und Pionier-Kraft sind prädestiniert, die Chancen der Nachhaltigkeit zu nutzen. Sie haben ein intrinsisches, tief verankertes Wertegefüge, auf dem ihr unternehmerisches Handeln ruht und das den inneren Antrieb für ein verantwortliches, langfristiges Handeln begründet.

Ein weiterer wichtiger Erfolgs-Faktor von kleineren Unternehmen ist ihr Pragmatismus: Sie packen Veränderungen und komplexe Aufgabenstellungen da an, wo der Schuh am meisten drückt.

 

Auch wenn gute Startvoraussetzungen für nachhaltiges Unternehmertum bei KMUs gegeben sind, empfiehlt es sich, das Große Ganze im Blick zu halten und zu wissen. Selbst Pioniere der Nachhaltigkeit – oftmals Champions ihrer Branche – haben mit einem ersten Schritt begonnen:

Verstehen, worum es bei Nachhaltigkeit überhaupt geht.

Eine sich transformierende Welt braucht neues Denken.

Wer mag heute noch leugnen, dass sich unsere Welt in einem Zustand der Erschöpfung befindet –  sowohl ökologisch, menschlich-sozial  als auch kulturell? Klimawandel, Artensterben, Armut, Flüchlingsströme…

Umso erstaunlicher ist, dass Menschen in der ganzen Welt eigentlich nur nach Glück und Zufriedenheit streben und danach, sich  in Verbundenheit mit allen Wesen zu entfalten und zu gedeihen und in Frieden zu leben.

Ein Ansatz, diese Schieflage gerade zu rücken ist, unser Denken wieder mehr auf die uns verbindenden Werte und mit Blick auf künftige Generationen auszurichten – kurz: Nachhaltigkeit.

Für den Begriff Nachhaltigkeit gibt es in der Zwischenzeit mehrere Definitionen.

Als am Umfassendsten betrachte ich diese Definition:

„Nachhaltigkeit ist, mit sich erneuernden Hilfsquellen eine naturgemäße Wirtschaft zu betreiben, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen. (Quelle: https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/definitionen_1382.htm

Man spricht typischerweise von 3 Bereichen oder Säulen der Nachhaltigkeit: Ökologie, Ökonomie und Soziales. Andere zeigen ein Vorrangmodell, nachdem sich Ökonomie und Soziale Nachhaltigkeit den Grenzen der Ökologischen Ressourcen unterordnen (müssen).

Für Unternehmen bedeutet es, über die Verantwortung für Produkt-Sicherheit, Ressourcen-Effizienz, Mitarbeiter-Gesundheit oder Steuerabführung etc. hinaus zu gehen und zu fragen: Wie trägt mein heutiges unternehmerisches Handeln dazu bei, dass auch künftige Generationen Ihre Bedürfnisse befriedigen können? Wie denken meine stakeholder darüber? Wie wird das in Zukunft das auf mein Angebot und die Wertschöpfung wirken? Etc.

Je nach Phase kommen andere Werkzeuge und Methoden zum Einsatz bspw.

Sie sind wichtig für die Analyse, Messung und Sicherung der Nachhaltigkeitsleistung.

Und doch gilt es, neben dem Einsatz aller – durchaus berechtigten – Werkzeuge und Mess-Größen, die Menschen mit zu nehmen, sie bei Entscheidungen zu involvieren und Raum für das Verinnerlichen der neuen Rahmenbedingungen zu geben.

“Das volle Potenzial nachhaltiger Unternehmensführung entfaltet sich, wenn die Menschen mitgenommen werden auf dem Weg. Damit sind die Mitarbeitenden in der Organisation gemeint sowie die weiteren Anspruchsgruppen der Unternehmung.”

Die gute Nachricht: Als KMU haben Sie alle Startvoraussetzungen!

Auf Ihrem Weg zum Nachhaltigkeits-Champion biete ich Ihnen beispielsweise folgende Leistungen:

Werte-Workshop mit Ihrem Führungskreis

Erfolgreiche Nachhaltigkeitsstrategien sind ganzheitliche Veränderungsstrategien, deren Grundlage ein tiefes Verständnis der eigenen Werte ist. Auch wenn Ihnen Ihre Werte nicht immer explizit bewusst sind. Sie leben bereits danach und verkörpern sie in allen Entscheidungen.

SDG Planspiel

Kennen Sie die 17 SDGs (Sustainable Development Goals) der UN ? Ein Planspiel macht Sie vertraut mit den für Wirtschaftsakteure relevanten Handlungsfeldern und macht die Zusammenhänge und Interdependenzen transparent. In einer anschließenden Reflektion ergründen Sie, inwieweit die SDGs für Ihr Unternehmen Relevanz besitzen.

Stakeholder-Dialog-Interviews

Anspruchsgruppen („stakeholder“) schätzen es, in Ihre strategischen Überlegungen und Analysen integriert zu werden. Wo gewachsenes Vertrauen herrscht, sind Lösungen einfacher zu finden, wenn mal eine steife Brise weht. 

Für Ihr persönliches Gespräch mit den zentralen stakeholdern entwickeln Sie idealerweise einen maßgeschneiderten Leitfaden.

Führungskräfte Workshop

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Soft-skills für change agents

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6 Quick-Wins für Champions:

Werteorientierung

eine gemeinsame Startbasis schaffen

Integration

alle Bereiche involvieren

Partizipation

interne „change agents“ etablieren

Transparenz

Spannungen konstruktiv nutzen

Kooperation

Stakeholder zu Partnern machen

Erfolge ernten

das Lernvermögen sichern

Kraft guten Dialogs..

Gerade in KMUs sind kurze Entscheidungs- und Kommunikationswege ein großer Vorteil bei komplexen Veränderungsvorhaben. Dieses „asset“ ist für die Implementierung von Nachhaltigkeits-Strategien sehr hilfreich.

Diese Asset kommt zur vollen Entfaltung, wenn Sie zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle auf Dialog setzen. Denn die Kraft guten Dialogs …

  • Baut Brücken bei konkurrierenden Zielsetzungen und Beweggründen
  • Bildet Vertrauen in die eigenen Lösungskompetenz, wo Räume des Nicht-Wissens betreten werden
  • Hebt die kollektive Intelligenz und das unternehmensinterne Expertenwissen
  • Bietet Entschleunigung und Konzentration bei der Lösung komplexer Fragestellung
  • Deckt Interdependenzen und Wirkungsketten auf und schafft „Aha“ Erlebnisse
  • Reduziert Missverständnisse, wo besondere Achtsamkeit gefordert

Dialog klingt vermeintlich einfach. Und doch liegt ihm eine tiefere Haltung zugrunde.

Machen Sie den Test und erleben Sie selbst diese Kraft.

Gestalten Sie den nächsten Team- oder Führungsworkshop interaktiv und setzen Sie dialogische Moderationsmethoden ein.